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    Freitag, 5. April 2024, 14:05 Uhr
    Freitag, 5. April 2024, 14:05 Uhr
    (Wdh.19:05)

    Backstage Economy mit Gerald Markel: Offenbleiben und so viel lernen wie möglich

    • In dieser Ausgabe von „Backstage Economy“ begrüßt Gerald Markel einen weitgereisten Gast: Christian Preinfalk, CEO von Switzerland Green Energy, konnte durch seine Arbeit in der Fahrzeugtechnik in den unterschiedlichsten Ländern arbeiten. Im Moment aber liegt sein Schwerpunkt in Indien, bei einem Projekt, bei dem durch Verbrennung Abfall in reine Rohstoffe wie Gas, Benzin oder pharmazeutisches Wachs umgewandelt wird. Christian Preinfalks Ziel ist es, führende Technologien marktfähig zu machen, und seine langjährige Erfahrung bei der Entwicklung von Technologien ermöglicht damit einen besonders guten Blick hinter die Kulissen. (Wiederholung)

    Kommentare
    Josef Brodacz
    Soviel ich nun weiß über die zweifellos interessante Vita des Herrn Preinfalks und wer wem in Indien den Handschlag verweigert hat: zum angekündigten Hauptthema, zur Syngas-Technologie à la Preinfalk, war leider fast nichts zu hören außer einiger Gemeinplätze zu auch anderswo längst erprobten Technologien. Mich hätte vielmehr interessiert, ob es Prototypen gibt, ob die Technologie bereits erfolgreich im Normalbetrieb läuft, was zur Wirtschaftlichk eit der Anlage zu sagen ist etc. Schlicht: valide verfahrenstechn ische und betriebswirtsch aftliche Eckdaten.

    Kein Wunder, daß mir dazu nur eines einfällt: Herrn Schmiders Thermoselect. Von Politik und fast allen Medien hochgejubelt - und nach einigen Jahre und unzähligen versenkten Millionen als Schrotthaufen geendet. Und mitsamt Schmiders Flowtex geplatzt als eine der größten Betrügereien der deutschen Nachkriegsgesch ichte.
    Es war übrigens der österr. Journalist Franz Summer, der 1996, also schon 10 Jahre vor dem Auffliegen des Schwindels durch exakte Recherche die Firmenangaben von Thermoselect grandios widerlegte. Was EnBW und die Stadt Karlsruhe aber nicht daran hinderte, bis 2005 mit Thermoselectanl agen zusammen mehr als 400 (Steuer-) Mio in den Sand zu setzen.

    Bei aller Wertschätzung der sonstigen Arbeit Markels für kontrafunk: diesmal scheint die Suppe doch sehr dünn.
    Aber vielleicht kann er ja mit weitergehender Information dafür sorgen, daß seine Begeisterung über Preinfalks green energy auch auf seine Hörer überspringt .


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