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    Dienstag, 4. Juni 2024, 5:05 Uhr
    Dienstag, 4. Juni 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 4. Juni 2024

    Marcel Joppa im Gespräch mit Tom Lausen, Jens Berger und Peter Brandt – Kontrafunk-Kommentar: Markus Vahlefeld
    • In dieser Ausgabe sprechen wir mit dem Historiker und Publizisten Prof. Dr. Peter Brandt über die verschärfte Lage im Ukraine-Konflikt. Um die zunehmend auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland geht es im Gespräch mit dem Journalisten und Blogger Jens Berger. Die zuletzt freigeklagten Protokolle des deutschen Corona-Krisenstabs und deren brisanter Inhalt sind Gegenstand des Interviews mit dem Schriftsteller und Datenanalysten Tom Lausen. In einem Kommentar blickt Markus Vahlefeld schließlich auf die Reaktionen nach dem Messerattentat auf einem Marktplatz in Mannheim.

    • Kontrafunk im Gespräch mit Tom Lausen

      Entschwärzte RKI-Files

    • Kontrafunk im Gespräch mit Peter Brandt

      Verhandlungen vs. Eskalation

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Jens Berger

      Buch: „Wem gehört Deutschland?“

    • Kontrafunk-Kommentar von Markus Vahlefeld

      Der Messerangriff in Mannheim und die Realitätsverweigerung

      Da haben sie gerade halbwegs medial erfolgreich ein Sylter Nazifeuerwerk abgebrannt, und jetzt so was! Ein 25-jähriger Afghane sticht mitten auf dem Mannheimer Marktplatz unter den Augen von Polizisten zuerst auf Michael Stürzenberger, dann auf andere ein, bevor er schließlich einen Polizeibeamten mit zwei Messerstichen in den Hals so schwer verletzt, dass dieser kurze Zeit später im Krankenhaus verstirbt. Der Werdegang des afghanischen Täters ist das größtmögliche PR-Desaster für die deutsche und europäische Migrationspolitik und gleichzeitig das beredte Exempel ihres tödlichen Scheiterns. 2013 nach Deutschland gekommen, 2014 mit abgelehntem Asylantrag trotzdem geblieben, weil natürlich dann doch eine befristete Aufenthaltserlaubnis ausgesprochen wurde. Und während Politik und Medien über das Motiv noch rätseln, ist für jeden, der eins und eins zusammenzählen kann, klar, dass der versuchte Mord an einem bekannten Islamkritiker nur mit dem islamischen Hintergrund des Täters erklärt werden kann. Und die Bilder sind zu eindeutig, um die letzte der noch möglichen medialen Lügen – die der sogenannten geistigen Verwirrung – in die Öffentlichkeit blasen zu können.

      Man könnte jetzt die Verlautbarung Robert Habecks oder die des Kanzlers Olaf Scholz oder die der Innenministerin Nancy Faeser Wort für Wort zerpflücken, um die moralische Verwahrlosung im Verbund mit einer zerstörerischen gesellschaftlichen Agenda, die diese Damen und Herren umtreibt, offenzulegen. Aber wissen Sie was? Mir ist das langsam schlicht zu blöd. Und zu blöd ist es mir auch, auf den Irrsinn derer hinzuweisen, die dann am Tag danach unter dem Motto „Zusammenhalt gegen Gewalt, Hass und Hetze“ eine Menschenkette in der Mannheimer Innenstadt organisieren. Natürlich mit tatkräftiger Hilfe der Antifa. Es sind diese gesellschaftlichen Verblödungsrituale, die ungefähr so wirksam sind wie Demonstrationen gegen schlechtes Wetter. Viel wichtiger ist es, darauf hinzuweisen, dass unbescholtene Bürger wie Stürzenberger, die den Islam kritisieren, vom Verfassungsschutz beobachtet werden, während Erkenntnisse zu dem Attentäter, der sich in den letzten Monaten wieder radikalisiert hat, gänzlich fehlen. Warum das so ist? Weil jemand wie Thomas Haldenwang als Chef des Verfassungsschutzes in seiner Besessenheit von „rechts“ lieber gegen deutsche Bundesbürger vorgeht als gegen Islamisten. Und wir sollten nicht vergessen, dass Thomas Haldenwang CDU ist und in dieser Frage mit seiner Innenministerin Nancy Faeser SPD gemeinsame Sache macht.

      Solange dieses Schweige-, Vertuschungs- und Lügenkartell aus CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken nicht gebrochen ist, werden wir in Deutschland – im Gegensatz zu unseren europäischen Nachbarstaaten – keinerlei Veränderung in der Willkommenspolitik Islamisten gegenüber erleben. Denn Politik wie Medien, sie haben alle viel zu viel zu verlieren, und an allen ihren Händen klebt das Blut unschuldig Gemesserter und genauso unschuldig Vergewaltigter. Die Bräsigkeit, die sich Deutschland in dieser Frage noch leistet, ist nur damit zu erklären, dass der Eliten liebstes Spielfeld aus Gender-Pronomen und inklusiver Sprache besteht, sie also die Mahner und Hüter eines Schwachsinnsdiskurses sind, der mit Realität und robuster Wirklichkeit nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Es ist ein Paralleluniversum rein aus Ideologie und Worten, das dann eben in einem gesungenen Text ein größeres Problem sieht als in echten Toten. Wenn also Attentäter, Messerstecher und Vergewaltiger auftreten, so dringen sie eben nicht in das Spielfeld der Gender-Pronomen und inklusiven Sprache ein, weswegen sie unseren Eliten herzlich egal sind. So hat der moralische Größenwahn, nur die richtigen Worte zu benutzen, zu einer Realitätsverweigerung geführt, die sich um die Leichen, die ihren Weg pflastern, partout nicht kümmern kann. Übrigens, erst im Februar dieses Jahres hatte der Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht, CDU, den Neubau einer Moschee begrüßt, der von einem Verein durchgeführt wird, der ehedem, als der Verfassungsschutz noch halbwegs funktionierte, von diesem beobachtet und dem islamistisch-salafistischen Spektrum zugerechnet wurde. „Freier Religionsausübung stelle er sich nicht in den Weg“, so der CDU-Oberbürgermeister, und an dieser Aussage wird die toleranzbesoffene Selbstabschaffung Deutschlands parteiübergreifend deutlich. Dieses Spiel wird so lange weitergehen, bis dieser teuflische Bann aus Hochmoral und Realitätsverfinsterung gebrochen ist. Warten wir den nächsten Wahlsonntag ab, ob es Hinweise dafür gibt, dass auch langsam die Deutschen aufzuwachen beginnen. Denn das dürfte die größte Sorge der Medien und der Politik sein: Dass der afghanische Attentäter in Mannheim für die Europawahl das denkbar schlechteste Timing hingelegt hat.

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    Kommentare
    Walder
    Ganz feiner Kommentar heute-recht herzlichen Dank Herr Vahlefeld!
    Mit einem entspannten Lächeln auf den Lippen!
    Gruss Franzl

    eisenherz
    Prof. Dr. Peter Brandt
    Sohn von Willy Brandt, SPD.
    Er ist Mitglied der SPD und der Gewerkschaft ver.di.(Wiki)
    Mitglied der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand,
    Mitglied des "Wissenschaftlic hen Beirats" der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets.
    Er ist Mitglied der des Vorstands der SPD-Friedrich-Ebert-Stiftung
    Für seine Sichtweise auf den Ukrainekrieg und die Haltung der SPD, insbesondere die von der schrittweisen Verweigerung SEINES Bundeskanzlers Scholz, SPD, dessen Haltung von keine Waffen an die Ukraine, hin zu deutsche Waffen gegen Russland. Da sind die parteipolitisch en Bindungen von Herrn Brandt als Zusatzinformati onen, vom Moderator an die Zuhörer vor dem Gespräch, durchaus von Relevanz.
    Nicht nur in dieser Frage von Krieg oder Frieden, die aber durchaus zu einer wirklichen "Notlage von nationaler Tragweite" eskalieren kann, wie zur Ukraine SEIN Bundeskanzler sich von den Kriegstreibern bei den Grünen und der FDP, er sich wie ein opportunistisch er Kleingeist durch die Manege vorführen lässt, ohne von seiner Richtlinienkomp etenz Gebrauch zu machen.
    Von Willy Brandt (SPD), dessen "Wandel durch Annäherung" zu Peter Brandt:
    Alles ist richtig, auch das Gegenteil, ja-aber ist nie richtig. (Tucholsky)

    Taylor
    Sind die bissigen Unterstellungen und Anwürfe ad hominem der knapp geschnittenen Kopfbedeckung geschuldet? Lüften Sie doch mal das Helmchen.....
    eisenherz
    Verstehe ich nicht.
    Exilant
    Und denta gard?
    Helmchen
    Leider hat Marcel Joppa im vergangenen halben Jahr seinen moralischen Kompass verloren. Sowohl hier als auch bei Basta Berlin schweigt er angestrengt zu den systematischen und brutalen Morden an zehntausenden muslimischen Zivilisten in Gaza, empört sich dann aber lautstark über muslimische Einzeltäter in Deutschland. Marcel beugt sich dem Schwarz-Weiß-Denken seines Chefredakteurs bei kontrafunk und seines Co-Moderators bei Basta Berlin des lieben Geldes wegen, genauso wie seine Kollegen im Mainstream lieber nichts sagen, was ihre Chefs nicht gerne hören. Solche Journalisten verkaufen ihre Seelen der schönen Bequemlichkeit halber.
    Die Gesprächspartner waren mit Jens Berger, Peter Brandt und Tom Lausen recht interessant heute, aber man merkt, dass diese vorher von der Redaktion gebrieft wurden, dass Gaza bzw. Gewalt gegen Muslime Themen sind, die im Kontrafunk nicht genannt werden dürfen. Das Framing ist im kontrafunk mittlerweile vergleichbar in seinem Absolutsheitsan spruch mit dem des DLF. Kein Wunder, ist der Gründer und Chefredakteur doch ein Gewächs dieses Senders und bezieht seinen üppigen Pensionszahlung en von unseren Gebührengelder n.

    HZieme
    Ihre Betroffenheit im Gaza-Krieg ist die Ihre. Und die sei respektiert! Aber lassen Sie doch solche Dinge wie „moralisch er Kompass“ stecken. Auch meine ich, was systematische und brutale Morde sind, wäre einmal was für eine weite und öffentliche Debatte, bei der jeder Teilnehmer verpflichtet wäre, sich aktiv zu bemühen, das Argument des Gegenüber zu verstehen. (Das Argument zu verstehen bedeutet nicht, es zu übernehmen.)
    Der Militäreinsatz Israels ist grausam. Krieg ist immer das Versagen von Kultur und Humanität. Wenn Sie aber einen Zusammenhang mit dem Messerstecher in Mannheim sehen, kann ich nur sagen, ich stehe nicht auf der Seite des Messerstechers.
    Ihr Seitenhieb auf die Bezüge von Burkhard Müller-Ullrich überrascht mich. Da doch der Kontrafunk genau das macht, wozu der ÖRR eigentlich verpflichtet wäre.

    Helmchen
    Danke für Ihre konstruktive Rückmeldung. Ihre Meinung respektiere ich ebenfalls. Natürlich ist mein Kommentar etwas polemisch formuliert, aber die Kommentare in der Sendung "Kontrafunk aktuell" teilen oft mit ähnlicher oder heftigerer Polemik in Richtung Mainstream-Journalismus aus, so dass die Redakteure der Sendung denke ich damit klar kommen müssen, wenn man im ähnlichen Stil Kritik an den Kontrafunk-Redakteuren äußert. Es ist doch wirklich langweilig, wie jede Filterblase sich selbst beweihräuchert und um so heftiger gegen die anderen Filterblasen austeilt. Mir fehlt konstruktiver Streit auch innerhalb einer Filterblase und deshalb antworte ich Ihnen.

    Mich wundert eher, dass Müller-Ullrich innerhalb seiner Hörerschaft fast nur gelobt wird, fast nie (öffentlich) kritisiert wird. Ich finde den Aspekt, dass auch der Kontrafunk von einer wohlhabenden Medienelite getragen wird (Aktionär konnte man meine ich ab 25.000€ Einlage werden), von denen viele ihren Wohlstand eben aus den üppigen Pensionszahlung en durch Gebührengeld finanzieren und sich damit auch im Ruhestand Einfluss sichern (Peter Hahne gehört wohl auch dazu).

    Man kann den Gaza-Krieg natürlich unterschiedlich einordnen. Aber wenn im Kontrafunk Muslime nur als Täter dargestellt werden, nie als Opfer der Gewalt anderer Religionsgruppe n, dann ist das ganz klar Propaganda wenn nicht gar islamfeindliche Hetze. Gerade mit der Erfahrung als Ungeimpfte ist es wichtig, sich gegen jede neue Hetze zu stellen.

    HZieme
    Was kann ich von einem Radio mehr verlangen, als einen offenen Debattenraum? Hat Kontrafunk nicht? Ich meine doch. Relevante Themen werden hier besprochen, auch aus verschiedenen Perspektiven. Meine Sicht kann ich dabei nicht immer bestätigt sehen. Ich versuche, nicht in Schubladen zu denken, sondern immer nachzudenken und dann zu urteilen. Gerhard Markel, z.B. in der Sonntagsrunde vorgestern, hat zum Thema Islam hier mal ordentlich quer gedacht. Fand stimmig, was er sagte. In den Kommentaren hat er auf die Mütze gekriegt. Schade, aber gehört dazu. Die ätzenden, wenn auch gut gemeinten Ratschläge, was der KF gefälligst zu ändern habe, kommen mir wie Forderungen nach Basisdemokratie und Mitmachtheater vor. Spaghetti Bolognese, von allen gekocht, von alle gemocht! „Lasst die Gastgeber machen!“(((:
    Ortelsburg
    Die ständigen Ratschläge, was der Kontrafunk zu tun oder zu lassen hat, gehen mir auch auf den Wecker. Ich stimme hier zu, dort nicht, und dann bilde ich mir meine Meinung.
    luxpatria
    Ich stimme Ihnen zu.
    Evamaria
    Ihr Kommentar ist an Blödheiten und Unverschämtheiten nicht zu überbieten.
    Madame
    Ich schließe mich dem Kommentar von Evamaria voll an!
    An Helmchen: Ihr Kommentar ist ein Blödheit und Unverschämtheit nicht zu überbieten!


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