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    Freitag, 3. Mai 2024, 5:05 Uhr
    Freitag, 3. Mai 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 3. Mai 2024

    • Christen-Pogrom in Ägypten. Das meldete die Organisation Christen in Not im April. In Minya sollen radikalisierte Muslime Häuser von Christen in Brand gesteckt haben. Darüber und über die Situation der Christen in der Welt sprechen wir mit dem Generalsekretär von Christen in Not, Prof. Elmar Kuhn. AfD-Wähler raus aus der Diakonie! Diese Ankündigung kommt vom evangelischen Pfarrer und Diakonie-Präsidenten Rüdiger Schuch. Wer für die AfD eintritt oder sie wählt, könnte seine Arbeit verlieren. Unser Gast zu dem Thema ist der evangelische Pastor Dr. Wolfgang Nestvogel. Im Gespräch mit dem Staatsrechtler Prof. Hans-Detlef Horn geht es um die deutsche Wahlrechtsreform. Der Kommentar des Tages kommt von Hans Hofmann-Reinecke.

    • Kontrafunk im Gespräch mit Pastor Wolfgang Nestvogel

      Diakonie und AfD

    • Kontrafunk im Gespräch mit Hans-Detlef Horn

      Wahlrechtsreform

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Prof. Dr. Elmar Kuhn

      Christenverfolgung weltweit und aktuell in Ägypten, Pakistan und Nigeria

    • Kontrafunk-Kommentar von Hans Hofmann-Reinecke

      Die kalte Wahrheit: Klimawandel und Physik

      Wir liegen am Strand und rekeln uns in der Sonne, und ganz spontan loben wir das herrliche Wetter. Doch dann schränken wir uns sofort ein. „Ach, man kann es nicht so richtig genießen. Der Klimawandel nimmt einem die ganze Freude.“ Da hat man uns also vor einiger Zeit diesen Floh ins Ohr gesetzt, der jetzt bei jeder Gelegenheit aktiv wird. Situationen, die wir früher ganz entspannt hingenommen haben, sind plötzlich ein Indiz für den drohenden Weltuntergang. Es erinnert an die Situation einer Ehefrau, die gesagt bekommt, dass ihr Mann möglicherweise fremdgeht. Von diesem Moment an ist ihr jede Aktivität, jede Geste ihres Mannes ein Indiz für diese schlimme Vermutung. 

      Das Wetter ist weniger geheimnisvoll als die Liebe. Die Physik hilft uns, das Verhalten von Luft und Sonne, von Wind und Wolken zu beschreiben und manchmal sogar auch zu erklären. Insbesondere interessiert uns heute die Temperatur der Erde. Wo steht nun das entsprechende Thermometer? Das gibt es natürlich nicht. Aber man könnte von den Tausenden von Wetterhäuschen, die über den Globus verteilt sind, die Daten auswerten. Diese Häuschen sind nicht gleichmäßig verteilt. Wie viele stehen am Himalaja, wie viele am Nordpol, wie viele auf den Ozeanen? Es macht also keinen Sinn, von der mittleren Temperatur der Erde zu reden. Das heißt aber nicht, dass es nicht überall wärmer werden könnte. Wir können ja die Daten einzelner Messstationen auswerten, die wir über die vergangenen Jahrzehnte aufgezeichnet haben. Das haben unsere Wissenschaftler natürlich längst getan. Und sie kamen zu einem interessanten Ergebnis. Die einen Stationen haben über die vergangenen siebzig oder achtzig Jahre eine Erwärmung von 1 oder 1,5 Grad festgestellt. Die anderen haben keine Erwärmung gemessen oder jedenfalls viel weniger. Das war sehr erstaunlich, denn der Unterschied trat bei Messungen auf, die durchaus in derselben Region durchgeführt wurden.

      Was ist die Erklärung dafür? Nun, über die vergangenen sechzig oder siebzig Jahre haben sich die besiedelten Flächen auf unserem Globus ausgedehnt. Die Städte sind gewachsen. Manches Wetterhäuschen, das um 1970 vielleicht auf freiem Feld stand, ist heute von Gebäuden umringt, die im Winter geheizt werden, und von Straßen durchzogen, auf denen Autos ihre wärmenden Abgase verbreiten. Die Experten sprechen hier von urbanen Hitzeinseln, welche die Messungen verfälschen. Und das kann viel ausmachen: Wettersatelliten haben etwa beobachtet, dass das Zentrum von Paris um etwa 4 Grad wärmer ist als die Umgebung der Stadt. Und wir wollen hier ja Temperaturveränderungen von Zehntelgraden messen! Sortieren wir also die urbanen Wetterstationen aus und schauen nur die ländlichen an, und siehe da: Die Temperatur im erwähnten Zeitraum ist hier nur um ein halbes Grad angestiegen oder sogar noch weniger. Haben sich die Experten da vielleicht genau die Stationen herausgesucht, die keine Erwärmung anzeigen? Nein, denn diese Daten von den ländlichen Stationen decken sich sehr gut mit denen, die von Schiffen auf See aufgezeichnet wurden, und mit denen von Satelliten, die seit einem halben Jahrhundert die Temperatur der Erde beobachten.

      Soll das etwa nun heißen, dass wir gar keinen Klimawandel haben? Das kann doch wohl nicht wahr sein! Auf jeden Fall haben wir keinen, über den wir uns den Kopf zerbrechen sollten. Ja, das ist die kalte Wahrheit. Auf diesem Planeten haben wir keinen Klimanotstand. Es gibt keinerlei Hinweise darauf. Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle, was denn die 85.000 Teilnehmer der UN-Klimakonferenz in Dubai Ende letzten Jahres getan haben. Was haben die getan, wenn es gar keinen Klimawandel gibt? Haben sie ihre 85.000 verschiedenen Temperaturmessungen verglichen, um der Wahrheit auf den Grund zu kommen? Oder waren sie dort, um vielleicht ein Stückchen von dem riesigen Kuchen abzubekommen, den die braven Steuerzahler im Namen von CO₂ jedes Jahr Backen müssen? Entscheiden Sie selbst.

    Sponsor dieser Sendung:

    Schweizerzeit

    Sponsor dieser Sendung: Schweizerzeit
    Kommentare
    germainer
    Wieder einmal ein hörenswerter Kommentar. Für Herrn Hofmann-Reiniecke
    die Ohren zu öffnen, ist (sicher nicht nur) für mich Pflicht. Da immer wieder
    versucht wird - quasi am laufenden Band -, uns auf allen möglichen Feldern
    in die Irre zu führen (das ist noch sehr zivilisiert ausgedrückt), sind solche
    "Leuchttürme" einfach überlebensw ichtig. Vielen Dank nach Südafrika.



    germainer
    Das zweite i im Namen ist überflüssig.
    Ich bitte um Vergebung

    JürgenS
    Knarfi sagte :
    Mein Bundestag hätte genau 100 Leute und keinen mehr am großen Futternapf.


    Dieser Aussage kann ich voll zustimmen, denn was treiben diese ganzen Gestalten dort? Wenn zur Abstimmung geschritten wird entscheidet doch sowie die Partei. Ich möchte dort 100 fähige Menschen sehen, die Lebenserfahrung haben und keine Traumtänzer bzw. Parteimarionett en!

    weka
    Noch ein Gedanke zum Paragraf 108 STGB: fähige Juristen sollten, sofern noch nicht geschehen, einmal darüber diskutieren, ob nicht auch die Forderungen nach einem Verbot der AfD oder die dämliche Aktion der selbsternannten Hilfssheriffs von Correctiv bereits eine strafbare Beeinflussung und Einschüchterung der Wähler darstellt.
    Kantapperkantapper
    Es sei nicht unrichtig zu behaupten, die EKD sei die "größte politische Vorfeldorganisa tion", über die die "Grünen" verfügen.
    Noch Fragen, Kienzle?

    Die größten Antichristen lassen Christen nach deren Pfeife tanzen. Ich lach' mich scheckig. Idiotenland.

    Versteylen
    👉 Interview mit Pastor Dr. Wolfgang Nestvogel: Sehr interessant, doch wann genau wurde das aufgezeichnet...? Vor bereits fast genau einem Tag hat Beatrix von Storch den Demokratie- und Pluralismusfein d von der Diakonie ANGEZEIGT; also um die gestrige Mittagszeit herum, und zwar GENAU wegen der Punkte, die Herr Nestvogel nannte! ("Beatrix von Storch (AfD) - Anzeige ist raus! Ich habe den Diakonie-Chef angezeigt." / https://www.youtube.com/watch?v=h6KmOAqXPNE) Hier wird einmal mehr das "aktuell" im Titel vorgeführt...

    👉 Gut: mal ein neuer Kommentator!

    👉 Beim letzten Interview ein ständiges Auf und Ab: Erst das Relativieren islamisch motivierter Gewalt, dann BENENNT der Gast die Koranstellen, die ebendiese Gewalt und den Herrschaftsansp ruch, das Dominanzdenken dieser "Religion" begründen, DANN relativiert er auch dies wieder, indem er sagt, dass es ja so viele schöne andere Stellen gibt - VERSCHWEIGT jedoch, dass genau diese durch die späteren, und das waren nun mal leider die "bösen", abrogiert, d.h. ÜBERSCHRIEB EN wurden! Mekkanische Suren: der Religionsgründer war schwach und seine Gemeinde superklein = friedliche, von Toleranz gespägte Aussagen. Doch DANN: Medinische Suren - nunmehr mächtig und einer Gemeinde vorstehend, die gleichzeitig erfolgreiche Armee war, empfing "der Prophet" genau DIE Suren, auf die sich die sog. "Islamisten" berufen und die auch Herr Kuhn ansprach. Und die "offizielle" Rechtslehre besagt halt: Neu schlägt alt (= Abrogation).



    weka
    So ein Podcast braucht einen gewissen Vorlauf, da kann es schon mal vorkommen, daß sich Ereignisse überschneid en.

    Auch, wenn ich Frau Storch nicht mag, so muss ich ihrer Anzeige Beifall zollen, denn STGB 108, Satz 2 ist unmissverständlich und lässt keinen Spielraum für ausreden: "Der Versuch ist strafbar."

    Die gesamte Diakonie sollte sich schämen, jemanden wie Herrn Schuch im Vorstand zu haben.

    Versteylen
    >>So ein Podcast braucht einen gewissen Vorlauf, da kann es schon mal vorkommen, daß sich Ereignisse überschneid en.<<

    Nonsens. Wenn schon Radio simuliert wird, sollte es auch so "radio-artig" wie möglich sein - und dann braucht es eben KEINEN Vorlauf! Was für einen "Vorlauf" sollte es da auch geben?? Klar gibt es eine Interviewvorber eitung (Recherchen; Fragenkatalog erstellen; Längeneinsch ätzung) sowie eine Terminabsprache , doch weder das eine noch das andere bedingt, dass das Gespräch zwei Tage vor Ausstrahlung stattfinden muss; das ist doch Quatsch! Wäre es live wie im echten Radio, gäbe es ja AUCH keinen "Vorlauf".
    Und was soll das heißen: "Podcast"; das ganze heißt ja KontraFUNK - nicht KontraPODCAST.

    Doch zum Inhaltlichen: Eben. Hatte Herr Nestvogel nicht sogar selbst ebendiesen Paragraphen genannt?
    Übrigens kann man allein auch schon das GG geltend machen:

    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Art 3 (3):

    "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

    Mal abgesehen davon, dass dagegen auch MASSIV während der "Pandemie" verstoßen wurde, liegt doch wohl im Diakonie-Fall eindeutig eine Diskriminierung aufgrund von politischen Anschauungen vor, oder seh ich das falsch...? Redaktion "Der Rechtsstaat", bitte übernehmen!

    Piit
    Was viele nicht wissen (und nicht wissen wollen) ist, dass es auch fanatische Juden gibt, religiöse Zionisten, radikale Siedler, die teilweise massiv Gewalt gegen Palästinenser (auch palästinensisc he Christen) anwenden und sie aus dem von ihnen beanspruchten Land vertreiben wollen (mit relativ grossem Erfolg in den letzten etwa hundert Jahren). Auch die Unterscheidung zwischen jüdischem Mensch und Ungläubigem ist, und war schon immer, sehr ausgeprägt. Das Zitat 'wer einen Mensch rettet, rettet die ganze Welt' aus Schindlers Liste (Zitat aus dem Talmud) bezieht sich auf einen jüdischen Menschen. Gott sei Dank, dass es viele jüdische Menschen gibt, die keine Chauvinisten sind.
    Knarfi
    Mein Bundestag hätte genau 100 Leute und keinen mehr am großen Futternapf. Analog zum Wahlergebnis besetzt und damit sehr gut überschauba r. Außerdem müsste eine Partei eine noch zu bestimmende Prozenthürde überspringe n, um überhaupt koalitionsfähig zu sein. Aber davon jetzt ab, ich gehe erst wieder zu einer Wahl, wenn sie nicht mehr geheim abgehalten wird - also in diesem Leben nie mehr.
    Harlekin
    Jenseits der theologischen und juristischen Einschätzung der Aussagen des Diakonie-Chefs erscheint mir bemerkenswert,
    was gestern in einem Beitrag von Marco Gallina bei Tichys Einblick veröffentlicht wurde, der einen Blick auf die staatlichen
    Zuwendungen für die Diakonie wirft und feststellt, daß offenbar jeder zehnte Staatseuro aus dem unausgesprochen en
    Anti-AFD-Fonds "Demokratie leben !" kommt (10,8 Millionen €).
    Zuwendungsempfänger Schuch macht demnach das, wofür er vom Staat bezahlt wird.

    Yutani
    Mit Blick auf die - wieder mal - unrühmliche Rolle ALLER Kirchen in Deutschland während der Corona-Zeit müsste jeder Pastor sofort aus den aktivistischen, "queeren" und regierungstreue n Kirchen austreten. Man kann seinen Glauben auch in seinen eigenen vier Wänden praktizieren ohne vom Steuergeld Ungeimpfter zu leben. Für mich nichts weiter als verlogene Heuchelei.

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