Skip to main content
  • Die Nachrichten von heute Mittag
  • Die Nachrichten von heute Morgen
  • Die Nachrichten von gestern Abend
    Montag, 3. Juni 2024, 5:05 Uhr
    Montag, 3. Juni 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 3. Juni 2024

    Gernot Danowski im Gespräch mit Carlos A. Gebauer, Roland Wiesendanger und Karl Polanig – Kontrafunk-Kommentar: Ines Taraschonnek
    • In Europa geht es mit der Corona-Aufarbeitung ziemlich schleppend voran. Wesentlich weiter ist man bereits in den USA. Dort muss heute der ehemalige Gesundheitsberater der US-Regierung, Anthony Fauci, vor dem Corona-Ausschuss aussagen. Über die Aufarbeitung und die sogenannte Labortheorie sprechen wir mit dem Nanophysiker Prof. Roland Wiesendanger. Bei der Bundeswehr muss sich kein Soldat mehr wider Willen gegen Corona impfen lassen. Was für Konsequenzen das hat, erläutert uns der Jurist Carlos Gebauer. In Kärnten regt sich Widerstand gegen geplante Windräder. Dazu zu Gast ist Karl Polanig, der die Petition „Naturschutz vor Profitgier“ initiiert hat. Und Ines Taraschonnek widmet sich in ihrem Kommentar des Tages dem Trump-Prozess. 

    • Kontrafunk im Gespräch mit Roland Wiesendanger

      Corona-Aufarbeitung: Das Lügengebäude bröckelt

    • Kontrafunk im Gespräch mit Carlos A. Gebauer

      Ende der Corona-Spritzenpflicht bei der Bundeswehr

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Karl Polanig

      Kampf gegen Windräder in Kärnten

    • Kontrafunk-Kommentar von Ines Taraschonnek

      Trump als politischer Gefangener

      Kein Verbrechen, keine gerichtliche Zuständigkeit, kein rechtsstaatliches Verfahren, ein umstrittener Richter, ein Soros-Staatsanwalt und eine Jury aus Manhattan – so fasste der amerikanische politische Analyst Mark Levin nach Bekanntgabe des Juryurteils den Schweigegeldprozess gegen Donald Trump zusammen. Wie ausnahmslos alle konservativen Kommentatoren bezeichnete auch Levin das Verfahren als Schauprozess. Und in der Tat wartete die Staatsanwaltschaft in ihrer Gemeinschaftsproduktion mit Richter Juan Merchan mit allen nur denkbaren Showelementen auf, um von dem riesigen Elefanten im Raum abzulenken: dem fehlenden Verbrechen. Schließlich lag die Crux der Anklage darin, dass diese auf dem Vorwurf basierte, Trump habe seine Geschäftsunterlagen gefälscht, indem er das Schweigegeld für Pornosternchen Stormy Daniels falsch verbucht habe. Dieses Vergehen wäre jedoch längst verjährt gewesen, selbst wenn Trump es denn tatsächlich und nachweislich eigenhändig begangen oder zumindest angeordnet hätte. Um ein von der Verjährungsfrist nicht betroffenes Kapitalverbrechen aus dem Hut zu zaubern, bediente sich die Staatsanwaltschaft daher eines Kunstgriffs. Neben den rosa Elefanten wurde die fantasierte Theorie in den Raum gestellt, Trump habe mit dem Fälschen der Bücher ein juristisch schwerwiegenderes Verbrechen vertuschen wollen. Worum es sich dabei handelte? Das ist ein Rätsel, welches auch von den renommiertesten Juristen bislang nicht gelöst werden konnte.

      Allerdings wurden den Geschworenen während der Verhandlung immer wieder die vorgeblich längst bewiesenen „Fakten“ eingeflüstert, Trump habe die Präsidentschaftswahlen 2016 manipuliert und dabei das Bundeswahlfinanzierungsgesetz gebrochen. Dass die Staatsanwaltschaft die Belastbarkeit ihrer Behauptungen durchaus korrekt einzuschätzen wusste, ist schon daran abzulesen, dass diese in die Klageschrift keinen Eingang gefunden haben. Was ein durchaus vernünftiger Schachzug gewesen ist von Bezirksstaatsanwalt Alwyn Bragg, der mit Geldern von George Soros ins Amt gehievt wurde. Immerhin hatte die Bundeswahlkommission entsprechende Vorwürfe bereits 2022 zurückgewiesen. Und noch schwerer wäre Bragg wohl der Nachweis gefallen, dass eine im Jahr 2018 geflossene Summe die Wahl von 2016 beeinflusst hat. Um nun jeden möglichen Zweifel an dem staatsanwaltschaftlichen Schattenspiel im Keim zu ersticken, wurde der Jury allerlei billige Unterhaltung geboten. So ließ der Richter etwa Stormy Daniels ihre Erzählung über das angeblich vor zwanzig Jahren erlebte Sexabenteuer mit Donald Trump detailreich vortragen. Zu offenbaren, dass Daniels in der Vergangenheit offiziell erklärt hat, es habe eine solche Affäre nie gegeben, hätte den voyeuristischen Spaß wohl nur getrübt. Ebenso wie die Erwähnung der 670.000 US-Dollar, die sie Trump aus einem diesbezüglich verlorenen Verfahren noch immer schuldet.

      Die Glaubwürdigkeit des zweiten Hauptbelastungszeugen der Anklage konnte indes auch der Bragg stets bereitwillig assistierende Richter nicht retten. Während der Befragungen wurde der ehemalige Anwalt und wegen Meineids und Betruges vorbestrafte frühere Gefängnisinsasse Michael Cohen nicht nur erneuter Falschaussagen überführt. Er musste zudem einräumen, der Trump-Organisation mehrere Zehntausend US-Dollar gestohlen zu haben. Und dennoch – Donald Trump wurde in allen 34 Anklagepunkten schuldig gesprochen. Gelungen ist dies durch das Suggerieren eines Verbrechens, das nie zur Anklage gebracht wurde, sowie durch einen zusätzlichen Kniff des Richters: In einem beispiellosen Schritt verkündete Merchan der Jury, sie müsse sich lediglich in dem suggerierten Verbrechen einig sein. Bei den rechtswidrigen Mitteln, die zur Verschleierung dieses kapitalen Phantoms eingesetzt wurden, sei jedoch keine Einstimmigkeit erforderlich. Hier genüge es, wenn sich jeder Geschworene für ein von ihm favorisiertes Verbrechen aus dem Pool der Anklagepunkte entscheide. 

      Die Verkündung des Strafmaßes ist für den 11. Juli geplant, nur vier Tage vor dem Nominierungsparteitag der Republikaner. Angesichts des bisherigen Vorgehens von Richter Merchan ist keineswegs auszuschließen, dass Donald Trump diesen Tag bereits in einer Zelle verbringt. Derweil haben demokratische Kongressabgeordnete im April eine Gesetzesvorlage eingebracht, nach der Schwerbrechern bei einer Gefängnisstrafe der Schutz des Secret Service entzogen werden soll. Selbstverständlich nur ein weiterer erstaunlicher Zufall. Donald Trump geht jedenfalls als erster wegen einer schweren Straftat verurteilter US-Präsident in die Geschichte ein. Doch womöglich werden künftige Geschichtsbücher auch von einem republikanischen Tsunami am 5. November 2024 berichten. Denn alles deutet darauf hin, dass der inszenierte Prozess wie ein Bumerang in die legendär schlecht laufende Wahlkampagne der US-Demokraten einschlagen wird. Die Online-Spendenplattform der Republikaner brach unmittelbar nach der Urteilsverkündung aufgrund eines Massenansturmes zusammen. Das Netz wird von Aufrufen insbesondere aus der Black Community förmlich überschwemmt. „The more you indict, the more we unite“ heißt es in den Videos der Trump-Unterstützer. Je mehr Anklagen ihr bringt, desto mehr vereinen wir uns. Versprechen und Kampfansage zugleich. 

       

    Kommentare
    Vincent1234
    GoF Forschung und das 'zufällige' Entweichen derart gefährlicher Krankheitserreg er scheint mir ein probates Geschäftsmodell zu sein. Mir fällt dazu das Interview des dänischen Mediziners Peter C. Gøtzsche ein der sagte: "Die Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia." Ich traue diesem Bereich hinsichtlich der Steigerung von Renditen und Aktienkursen und 'immer mehr Geld machen' inzwischen ALLES zu.
    Krissi
    Bzgl.Duldungspflicht bitte Tom Lausen interviewen. Er sitzt ja an der Quelle :-)
    eisenherz
    Prof. Roland Wiesendanger und die Labortheorie
    Das Gespräch mit Herrn Wiesendanger hatte eine wichtige Lücke.
    Schon der bekannte Arzt und Coronakritiker Dr. Frank hat im Zusammenhang mit den Experimenten der Genforscher darauf hingewiesen, dass diese Forschung schon lange vor Corona militärische Zwecke verfolgten. Viren oder Bakterien so umzubauen, dass sie als Kriegswaffe tauglich werden. Länder, Regionen, ausgesuchte Menschengruppen zu infizieren oder gar ein Massensterben billigend in Kauf zu nehmen. Eine Masseninfektion in einem Land kann dazu führen, dass sowohl die betreffende Ökonomie, als auch gesellschaftlic he Prozesse schwer in Mitleidenschaft gezogen werden. Wie ein solches Land an den Rand der Auflösung gebracht werden kann. Nicht so spektakulärer und bekannt wie der Einsatz von Atomwaffen, aber nicht weniger wirksam, subtil, schleichend, begleitend mit dem Übergang in eine totalitär handelnden Regierung.
    Und zu Herrn Gebauer und seine Duldungspflicht , eine Umdeutung der Juristen, genauer es war eine Impfpflicht nach Art der Foltermethoden. Wenn du uns alles sagst, was wir wissen wollen, dann musst keine Schmerzen erdulden. Ist das eine Sprechpflicht oder eine Rededuldung? Was für Spitzfindigkeit en Juristen sich doch ausdenken können.
    Und eine andere Art der Impfpflicht mit Drohungen, das war die "Einrichtungsbez ogene Impfpflicht" im Gesundheitssekt or, über die gar niemand mehr bezüglich der Aufarbeitung redet.

    Versteylen
    eisenherz sagte :
    Prof. Roland Wiesendanger und die Labortheorie
    Das Gespräch mit Herrn Wiesendanger hatte eine wichtige Lücke.
    Schon der bekannte Arzt und Coronakritiker Dr. Frank hat im Zusammenhang mit den Experimenten der Genforscher darauf hingewiesen, dass diese Forschung schon lange vor Corona militärische Zwecke verfolgten.


    Sehr richtig! Ergänzend dazu hier die beiden Bücher von Dr. Frank zum Themenkomplex genannt:

    "Der Staatsvirus: Ein Arzt erklärt, wie die Vernunft im Lockdown starb" (2021)

    und

    "Das Staatsverbreche n: Warum die Corona-Krise erst dann endet, wenn die Verantwortliche n vor Gericht stehen" (2023)

    - beide um die 20 Euro und bei Amazon mit derart guten Bewertungen, dass man davon ausgehen kann, dass die demgegenüber lachhaft wenigen SCHLECHTEN Bewertungen von NGO-Mitarbeitern oder sonstigen Lobbyagenten stammen, von denen einige das jeweilige Buch OFFENSICHTLICH gar nicht gelesen haben (was ich zum Anlass nahm, ebendie soeben zu melden).
    KAUFEN sollte man die Bücher freilich woanders. 😉


    Dr. Stefan Sellschopp
    Impfpflicht:
    Da die BW offenkundig zu 99,5 % durchgeimpft ist und die Krankenakte eines jeden Soldaten vollständig vorliegt, hat man eine relativ gesunden und körperlich leistungsfähige sowie auch hinsichtlich des Alters, Geschlecht und Vorerkrankungen klar abzugrenzende Bevölkerungsgr uppe. Jetzt wäre es doch spannend zu erfahren, ob und wie dort Impfschäden bzw. die augenscheinlich nicht eindeutig abzugrenzenden Post-Covid Themen aufgetreten bzw. verlaufen sind.

    Kurt Brakelmann
    Der Grund, dass bei der Bundeswehr die Covid19 Impfpflicht aufgehoben wurde, ist ganz klar. Man braucht Soldaten. Da diese Impfpflicht zu erheblichen Problemen bei der kommenden Wehrpflicht geführt hätte.
    Gast
    Ich fragte mich auch, ob dies der Grund sein könnte, hatte aber ein bisschen Zweifel, weil es mir etwas unlogisch erschien.
    Denkbar, dass der Grund einfach darin liegt, dass sie zukünftig diesen Weg gar nicht mehr benötigen, weil entweder die WHO es eh diktieren wird oder wir eh längst auf ganz anderem Wege "geimpft" werden (sollen): Luft, Nahrung, ...

    eisenherz
    Gratulation, schwer um die Ecke gedacht. Aber könnte ein Grund sein.
    Wobei allerdings eine WehrPFLICHT eine Pflicht ist und eine solche wird immer mit Erpressungsmaßnahmen daherkommen, für diejenigen die entschlossen sind sich dieser Pflicht zu verweigern. Wenn die Zielgruppe der Mitmacher nur groß genug ist, dann wird die Regierung mit ihren schrecklichen Juristen und der Medien der kleinen Gruppe der Gegner mit einkreisen, isolieren und eliminieren sehr leicht Herr werden.
    Ach, ich weiß nicht, was der autoritäre Staat in der Zukunft sich noch alles an Propaganda und Gesetzen (§ 28a, mit Folgen, ist der gestrichen worden?) einfallen lässt seine Bürger zu unterwerfen.

    Wenn ein Blick in die Vergangenheit des Nationalsoziali smus und des DDR-Sozialismus hilft zu sehen wie es da war mit den staatlich erzwungenen Pflichten, dann sind einige davon schon da, andere angekündigt und können folgen, nur unter anderen, harmlos klingenden Namen.


    Melde Dich zum Kommentieren im Login-Bereich an, um kommentieren zu können.