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    Montag, 29. April 2024, 5:05 Uhr
    Montag, 29. April 2024, 5:05 Uhr
    (Wdh.06:05, 07:05, 09:05, 12:05, 13:05, 18:05)

    Kontrafunk aktuell vom 29. April 2024

    Gernot Danowski im Gespräch mit Klaus-Rüdiger Mai, Chaim Noll und Heinz Schott – Kontrafunk-Kommentar: Frank Wahlig
    • Wie genau hat eigentlich Robert Habecks Wirtschaftsministerium in Sachen Atomausstieg geschummelt? Darüber sprechen wir mit dem Schriftsteller Klaus-Rüdiger Mai. Der deutsch-israelische Journalist und Schriftsteller Chaim Noll erklärt die Bedeutung des heute endenden Pessach. Über die Geschichte der Immunologie unterhalten wir uns mit dem Medizinhistoriker Prof. Heinz Schott. Schließlich greift Frank Wahlig die Stimmung im politischen Berlin in seinem Kommentar des Tages auf. 

    • Kontrafunk im Gespräch mit Klaus-Rüdiger Mai

      Habeck Papers

    • Kontrafunk im Gespräch mit Chaim Noll

      Pessah in D-A-CH und in Israel

    • Kontrafunk aktuell im Gespräch mit Heinz Schott

      Zum Welttag der Immunologie

    • Kontrafunk-Kommentar von Frank Wahlig

      Die grünen Medien und FDP-Parteitag

      In Berlin ist Gallery Weekend. Die Kunsthändler bieten bis in die Nacht ihre bunte Ware feil. Alles kann gekauft werden. Nach einem Rundgang wirkt das ganze Zeug auf Sockel, an der Wand, mit oder ohne Rahmen, ziemlich beliebig. In Berlin ist FDP-Parteitag. Die wichtigen Figuren präsentieren sich. Der Sockel der Bewunderung ist die Bühne. Christian Lindner gockelt, Europafrontfrau Agnes Strack-Zimmermann kämpft, dass ihr der Schweiß von der Stirn spritzt. Kämpferisch – ist das Verkaufsargument. Wenn niemand der FDP Entschlossenheit abnimmt, kann der Laden zusperren. In Berlin wehrt sich Robert Habeck, der grüne Klimaminister, der dem Atomstrom endgültig den Garaus gemacht hat. In seiner aggressiven Wuscheligkeit ähnelt Habeck immer mehr Frau Agnes von der FDP. Ganz schön was los hier. Eigentlich zu viel, um den Durchblick zu wahren. Vielleicht ist das Absicht. Wie bei den Kunstgalerien: hau alles in die Auslage, irgendwer wird schon das Passende finden und kaufen.

      FDP-Chef Christian Lindner gerät in Fahrt, wenn es um wirtschaftliche Vernunft geht, um die Sorgen von Industrie und Selbständigen. Der Mann ist gut darin, die Probleme, die Schwach- und Bruchstellen dieser Ampelkoalition zu beschreiben. Er könnte einem, der sich aus der Kunstzone zum FDP-Parteitag verlaufen hat, sogar ein Wahlplakat als wertvolles Unikat verkaufen – so gut ist er. Die anderen Parteien verfolgten parteipolitische Interessen, wir die Interessen Deutschlands, sagt FDP-Chef Lindner. Klingt gut, wenn man mit den Augen zwinkert. Das Land stürze ab, stellt er fest. Wir Liberale haben den Mut zur Veränderung, sagt er auch. Was folgt daraus? Nichts folgt daraus. Lindner spricht nicht über die Krise der Koalition. Da fehlt der Mut zur Veränderung. Ein SPD-Regierungsmitglied sagt es so: Die FDP hat Parteitag, da darf die das. Die Grünen hatten Parteitag, da durften die auch die Backen aufblasen … und dann regieren wir weiter. Die Basis ist bedient und zufrieden. Der SPD-Politiker weiß aus eigener Erfahrung, worum es geht. Die FDP will Wähler überzeugen. Lindner verkauft das Kunstwerk: ehrliche Haut mit klarer Kontur. Passt an jede Wand und schmückt.

      Klimaminister Robert Habeck sucht sich selbst zu retten. Der Vorwurf: Er habe das Land mit dem Atomausstieg an die grüne Moral verscherbelt. Milliardenschaden. Die „Neue Zürcher Zeitung“ spricht von einer Tragödie für Deutschland. Das Abschalten der letzten drei Kernkraftwerke sei gegen den Rat erfahrener Mitarbeiter erfolgt. Die Dokumente liegen vor. Sie dokumentieren einen ideologisch motivierten grünen Alleingang. Mitten in einer Energiekrise. Habeck sagte damals, jede Kilowattstunde zähle; er empfahl kürzere Duschzeiten; ein grüner Ministerpräsident riet zum Waschlappen. Die Versorgung mit günstiger, sicherer Energie ist so etwas wie das Rückgrat einer Industrienation. Die Grünen haben es gebrochen. Das ist der Vorwurf. Was daraus folgt, hat Lindner beschrieben: Das Land stürzt ab. Deindustrialisierung, Abwanderung, Arbeitslosigkeit. Was Lindner nicht sagt: Die FDP war immer ganz vorne mit dabei. Kernkraft-Aus bleibt auch weiter FDP-Politik. Der Mut zur Veränderung ist fein dosiert.

      Und Habeck? Lacht und sagt, alle Vorwürfe seien aus dem Zusammenhang gerissen und überhaupt: die Vorgängerregierung sei schuld. „Alle Probleme, die wir haben, sind Probleme, welche die Vorgängerregierung uns hinterlassen hat.“ Das ist so dreist wie feige. Könnte auch als Kunstwerk durchgehen. Was treibt diese Regierung eigentlich? Hunderte Gesetze verabschiedet, über Zehntausend neue Helferlein eingestellt und nichts auf die Ketten bekommen. Bei Ausreden und Schuldzuweisungen treffen sich Grüne und Liberale. Weder Robert glaubt, was er sagt, noch die FDP, was sie sagt. Wie die Händler beim Gallery Weekend möchten Grüne und Liberale sich ausstellen. Sie barmen um Kunden. Sie verkaufen gefällige Slogans wie die Galeristen bunte Bilder. Und nach der Europawahl blättert der Lack dann ab. Bei den schnell gemalten Bildern der Galeristen und bei den schnell geplapperten Slogans der Politkünstler.

    Kommentare
    Knarfi
    Der Kontrafunk hält was er verspricht. Er schafft es sogar immer wieder, die Erwartungen zu überbieten. Wer sich diese zum Teil wirklich hervorragenden Beiträge entgegen lässt, ist selber schuld. Ein wahres Juwel unter den Medien!
    Kantapperkantapper
    Zustimmung!
    Ich persönlich fand Mai und Wahlig mal wieder außerordentl ich gut.
    So geht Fünf-Sterne-Radio.

    germainer
    Lieber Frank Wahlig, der Zustand in bzw. auf diesem Stückchen
    Erdoberfläche, dem Sie wieder einmal so trefflich versuchen, mit
    beißender Beschreibung einigermaßen realitätsangemess en Herr
    zu werden, läßt sich selbst im Zustand nahe einer Alkoholvergiftu ng
    kaum noch ertragen, falls das überhaupt jemandem gelingen sollte,
    dann vielleicht dem, der sich voll in der Umklammerung von Meister
    Alzheimer befindet - also nur im Zustand gottaufgehobene r Seligkeit.

    luxpatria
    OHNE WENN UND ABER : SOLIDARITÄT MIT DEM JÜDISCHEN VOLK. UND JA, ICH BIN VOREINGENOMMEN UND STEHE ZU ISRAEL. MEINE MEINUNG. Mehr sage ich dazu nicht und werte auch nicht die hier vertretenen Meinungen dazu.
    Beitrag von Herrn Mai: er hat "ganz versehentlich" vergessen, auch die AFD als wicjtigste oppositionelle Kraft zu nennen. Stattdessen stellen für ihn offenbar nur das BSW und die Werteunion die wahre Opposition dar. BSW ist natürlich wieder einmal die soundsovielte kommunistische Mogelpackung, nach SED, PDS, WASG, LINKE.. Wer darauf reinfällt, dem ist nicht mehr zu helfen.

    HZieme
    Diese 15%-Partei hätte ohne Protektion aus dem Hintergrund keine Macht. Sie sind nur ein Zugpferd. Die Verbindungen wurden in den Neunzigern zum ersten Mal sichtbar, als grüne Exponenten wie Fischer oder Trittin Transatlantiker wurden. Damals konnte ich mir keinen Reim darauf machen. Im Rückblick fügt sich einiges zusammen. Die Ost-Erweiterung der NATO nach dem Zusammenbruch des Sowjet-Imperiums und die beginnende Destabilisierun g Europas mit dem Balkankrieg waren der Anfang. Ein anderer Faktor ist der natürliche Generationswech sel auch in der Politik. Ein weiteres Teil zum Verständnis des Spiels, das hier gespielt wird, sind offen kommunizierte Zielstellungen amerikanischer Außenpolitik . Nämlich, die Kooperation der Industriemacht Deutschland mit dem Rohstoffreichtu m Russlands zu verhindern. Das Spiel heißt Geopolitik. Ganz simpel. Auch nicht verwerflich für Großmächte, die Großmacht bleiben wollen.
    Ach, da ist noch ein Puzzleteil. 60% der DAX-Konzerne sollen Blackrock ( ehemaliger Arbeitgeber von Merz) gehören. Das Bild, das hier Konturen annimmt: Die Grünen (um Umweltschutz geht es schon längst nicht mehr) sind die Planierwalze. Und ein Kanzler Merz könnte dann den Gärtner geben, der alles wieder aufbaut im Sinne seiner Auftraggeber.

    Kantapperkantapper
    Wissen Sie, was das Allerschlimmste ist?

    Wir leben in einem Land, in dem ein Habeck oder eine Baerbock als Kanzlerkandidat en diskutiert werden.

    Nochmals:
    Ein Land, in dem ein Habeck oder eine Baerbock als Kanzlerkandidat en diskutiert werden!!!

    Gäbe es ein PsychKG für Nationalstaaten -- den Fall heute noch dem Richter vorgelegt und dann bloß ab in die Klapse mit Deutschland. Wäre witzig, wenn es nicht so traurig wäre.

    luxpatria
    Sie haben es auf den Punkt gebracht und rennen bei mir offene Türen ein. Danke.
    Versteylen
    Wie üblich ein starker Wahlig-Kommentar zum Irrsinn in diesem Land!

    Vor wenigen Tagen erst war Frank Wahlig übrigens zu Gast bei Tichy (mit dem es ja offenbar eine Art Kooperation gibt): >>Reden was wir wollen: gegen Faesers Sprechverbote | Streit-Bar mit Frank Wahlig und Martin Schwab<< (https://www.youtube.com/watch?v=pJbvlzCYC3Q) - auch der Kontrafunk kommt ein bisschen vor! ^^

    Elvira
    ExFAZAbo sagte :
    Tut mir leid, diese Home-Story-Interview über das jüdische Pesach-Fest und dieses als Aufhänger zu benutzen um Herrn Noll reichlich Raum dafür zu geben erzählen zu können, wie arm Juden auf der ganzen Welt und nicht zuletzt in Israel durch die ständige Bedrohung dran sind, finde ich angesichts der Ereignisse in Gaza wirklich - ich kann es nicht anders sagen - unappetitlich.

    Leider ist man aber auf diesem Auge beim Kontrafunk augenscheinlich blind. Man könnte hier auch den Blick ein wenig auf die andere Seite richten (Jaja, ich weiß, stellen Sie die Schnappatmung wieder ein, Versteylen) und sich überlegen, ob Israel sich hier nicht schon längst im Notwehrexzess befindet. Man könnte hinterfragen, warum Israel gezielt eine Hilfsorganisation (World Central Kitchen) attackiert und mehrere Mitarbeiter tötet. Man könnte ebenfalls fragen, warum die New York Times darüber berichtet, wie die Regierung Netanyahu noch bis kurz vor dem 7. Oktober noch Gelder an die ach so übergroße Gefahr Hamas geleitet hat und was das für den gesamten Konflikt bedeutet. Aber nein, das findet hier alles nicht statt, weil man sich beim Kontrafunk nicht vorstellen kann, dass es kein Thema gibt, was Schwarz-Weiß ist, sondern eben grau.
    Ich weiß, ich weiß, ich stehe hiermit beim Kontrafunk allein auf weiter Flur, Israel muss seinen 100%igen Opferstatus behalten, na klar. Aber ganz unwidersprochen wollte ich es dann doch nicht lassen.

    Ich unterschreibe Ihren Kommentar !!!

    VDB
    Nein, Sie sind nicht allein. Auch ich finde den Kontrafunk in seiner bedingungslosen Unterstützung Israel unappetitlich und ich finde die konsequente Ausblenung der palästinesiche n Seite und der von Ihnen angesprochenen israelischen Exzesse ausgesprochen ärgerlich, weil sie allem widersprechen, wofür der Kontrafunk eigentlich steht...
    Jupp Koschinsky
    Ach, werter Herr Danowski, auch ich kann Ihnen meine bittere Enttäuschung nicht ersparen, so gerne ich sonst Ihre Gespräche verfolge. Was hat Sie nur geritten, nicht ein einziges Mal die grauenhafte Situation der Palästinenser anzusprechen? Die sind seit Jahrzehnten die Verfolgten und Unterdrückten - im Gaza-Streifen wie im Westjordanland! Was da geschieht, ist so himmelschreiend es Unrecht, daß ich nicht begreifen kann, wie nach wie vor die Unterdrücker als ewige Opfer verherrlicht werden. Warum lädt "Die Stimme der Vernunft" nicht wenigstens auch einmal einen Palästinenser wie zum Beispiel den Arzt Ghassan Abu Sittah, der im Gaza-Streifen behandelt hat und nicht zum Berlinrer Palästina-Kongreß durfte, zum Gespräch ein? Gilt denn der alte Leitsatz "Höre auch die andere Seite an" für den Kontrafunk im Falle Palästina nicht?

    Mit ziemlicher Bedrückung grüßt

    Jupp Koschinsky

    MEDIAGNOSE Politikblog
    Habeck KKW: Ich habe noch mal die PK vom 5.9.2022 herausgesucht, in der sich Übertragung snetzbetreiber 50Hz-Chef Kapferer ab 1:25:48 eindeutig äußert, dass nach Meinung der Netzbetreiber die drei AKW am Netz bleiben sollten:

    https://www.youtube.com/watch?v=IL5PfHGEU5A&t

    Beachten Sie auch den Artikel im FOCUS zur besagten Pressekonferenz :

    https://www.focus.de/finanzen/news/bericht-habeck-will-zwei-atomkraftwerke-als-notreserve-laufen-lassen_id_141241682.html

    Ich denke, dass endgültige Abschalten der letzten drei KKW war rein politisch-ideologisch begründet. Sachliche Gründe gab es faktisch nicht. Jedenfalls keine, die nicht hätten gerichtet werden können, z.B. Brenntstoffbesc haffung oder Genehmigungen. Man bedenke bitte, dass das KKW Emsland kurz vor der Abschaltung noch mal gewartet wurde. Anfang Februar 2023 ging es wieder ans Netz, um am 15. April endgültig abgeschaltet zu werden:

    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Lingen-Atomkraftwerk-Emsland-geht-zum-letzten-Mal-ans-Netz,aktuellosnabrueck8820.html

    Rüdiger Stobbe www.mediagnose.de www.fakten-energiewende.de

    eisenherz
    ++ Ich denke, dass endgültige Abschalten...++
    Bei allem Respekt Herr Stobbe, aber das Orwelldeutsch "abschalten", weckt die Hoffnung vom Wiedereinschalt en, das Stilllegen zum wieder Aufwecken, der Ausstieg auf das wieder Einsteigen in die Atomkraft.
    Aber genau das ist es nicht. Die deutschen Atomkraftwerke sollen irreparabel zerstört, abgebaut, gesprengt werden, mit dem Ziel nie wieder in diese Energiegewinnun g einsteigen zu können, weil das dann keiner mehr bezahlen kann.

    MEDIAGNOSE Politikblog
    Endgültiges Abschalten oder was auch immer: Die Botschaft plus Beleg meines Kommentars ist die Tatsache, dass 50Hz-Chef Kapferer am 5.9.2023 gesagt hat, dass die Netzbetreiber die KKW weiter laufen lassen wollten. Alles andere sei eine politische Entscheidung. Habeck behauptet hingegen, das Abschalten sei mit den Netzbertreibern abgesprochen worden. Es geht nicht um sprachliche Feinheiten, sondern darum, dass Habeck heute defacto die Unwahrheit sagt. Dennoch danke für den erhellenden Hinweis.

    Rüdiger Stobbe


    Kantapperkantapper
    Richtig, das ist der eigentliche Punkt.
    "H." macht's Maul auf, und es kommen nichts als erbärmliche Lügen und niederträchtige Verzerrungen.
    Und der weiß: die Kloakenjournail le wird's schon wegschweigen.

    ExFAZAbo
    Tut mir leid, diese Home-Story-Interview über das jüdische Pesach-Fest und dieses als Aufhänger zu benutzen um Herrn Noll reichlich Raum dafür zu geben erzählen zu können, wie arm Juden auf der ganzen Welt und nicht zuletzt in Israel durch die ständige Bedrohung dran sind, finde ich angesichts der Ereignisse in Gaza wirklich - ich kann es nicht anders sagen - unappetitlich.

    Leider ist man aber auf diesem Auge beim Kontrafunk augenscheinlich blind. Man könnte hier auch den Blick ein wenig auf die andere Seite richten (Jaja, ich weiß, stellen Sie die Schnappatmung wieder ein, Versteylen) und sich überlegen, ob Israel sich hier nicht schon längst im Notwehrexzess befindet. Man könnte hinterfragen, warum Israel gezielt eine Hilfsorganisati on (World Central Kitchen) attackiert und mehrere Mitarbeiter tötet. Man könnte ebenfalls fragen, warum die New York Times darüber berichtet, wie die Regierung Netanyahu noch bis kurz vor dem 7. Oktober noch Gelder an die ach so übergroße Gefahr Hamas geleitet hat und was das für den gesamten Konflikt bedeutet. Aber nein, das findet hier alles nicht statt, weil man sich beim Kontrafunk nicht vorstellen kann, dass es kein Thema gibt, was Schwarz-Weiß ist, sondern eben grau.

    Ich weiß, ich weiß, ich stehe hiermit beim Kontrafunk allein auf weiter Flur, Israel muss seinen 100%igen Opferstatus behalten, na klar. Aber ganz unwidersprochen wollte ich es dann doch nicht lassen.

    Josef Brodacz
    Dieter Nuhr kennt man, seine Sendungen, in denen er virtuos die rudimentären, verkümmerten Reste widerspenstigen Denkens der deutschen Schlafschafe von Abitur aufwärts bedient, die seine polit. unkorrekten Angriffe auf den woken Schwachsinn aus der anonymen Dunkelheit des Auditoriums heraus beklatschen und mit einem vorgetäuscht erschrockenen, wohligen Geraune begleiten dürfen. Jener Schwachsinn, dem die gleichen Bürger im Alltag übrigens mehrheitlich unkritisch huldigen. Könnt´ ja ansonsten dem beruflichen Fortkommen schaden, und außerdem: was sollten die Nachbarn denken…

    In diesen Sendungen kommt regelmäßig ein Ausfall gegen die AfD, ein Angriff auf Höcke vor. Dies aber so unvermittelt, zusammenhangslo s und niveaulos, daß eigentlich jedem klar sein müßte, daß dies quasi der Preis dafür ist, damit seine Sendung im Öffentlich Rechtlichen gesendet werden darf.

    Schutzgeldzahlu ng also an die staatlich geschützte Desinformations mafia, die ansonsten zwangsalimentie rt wüten kann, wie es sich Joseph Goebbels in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen hätte können.

    Ähnlich muß man die regelmäßigen Auslassungen auf Kontrafunk zum Thema Israel/Antisemitismus sehen, die sich weniger durch Qualität als durch Einseitigkeit auszeichnen: vorauseilende Schutzgeldzahlu ng, um damit von vornherein jeden Anschein von Antisemitismus zu vermeiden.
    Allerdings ist durchaus möglich, daß, nicht so wie Nuhr mit den rituellen Seitenhieben auf die AfD, es Kontrafunk ernst ist mit seiner Einseitigkeit.

    VDB
    Ja, mein Eindruck ist: Kontrafunk-Chef und Geldgeber sind sich darüber im Klaren, dass die Antisemitismus-Keule UNTER ALLEN UMSTÄNDEN VERMIEDEN WERDEN MUSS. Ich könnte mir vorstellen, dass alle Redakteure eine Israel-Loyalitäts-Erklärung abgeben müssen.
    eisenherz
    ++ Wie genau hat eigentlich Robert Habecks Wirtschaftsmini sterium in Sachen Atomausstieg geschummelt? ++
    Geschummelt?
    Ich werde nicht mehr. Habeck hat mit schwerem Schaden gegen die deutsche Bevölkerung wissentlich, mit Vorsatz die Bevölkerung angelogen.
    Dafür muss ein solcher Minister in einem funktionieren Rechtsstaat angeklagt und zu einer jahrelangen Gefängnisstraf e verurteilt werden. Geschummelt, ich kriege mich nicht mehr ein. Noch mehr Orwellsprech geht nicht.

    eisenherz
    Ergänzung zum Orwellsprech zu den Atomkraftwerken und den Grünen.
    Die ist eine Partei, die von nur 15% der Bevölkerung gewählt wurde, die sich aber durch die Eroberung von allen Schlüsselpositi onen in Deutschland über 85 % der Bevölkerung hinwegsetzen will, Energie, Nahrung, Mobilität, Flüchtlinge.

    Und bei den Atomkraftwerken wird immer von Stilllegen, von Abschalten, vom Ausstieg geredet, aber das, was die Grünen Scientologen vorhaben ist die irreparable Zerstörung der Atomkraftwerke und nicht die Stilllegung, das Abschalten, der Ausstieg.
    Es ist die Zerstörung durch Abriss der Kraftwerke um einen Neuanfang, weil viel zu teuer, für immer zu verhindern.

    HZieme
    Diese 15%-Partei hätte ohne Protektion aus dem Hintergrund keine Macht. Sie sind nur ein Zugpferd. Die Verbindungen wurden in den Neunzigern zum ersten Mal sichtbar, als grüne Exponenten wie Fischer oder Trittin Transatlantiker wurden. Damals konnte ich mir keinen Reim darauf machen. Im Rückblick fügt sich einiges zusammen. Die Ost-Erweiterung der NATO nach dem Zusammenbruch des Sowjet-Imperiums und die beginnende Destabilisierun g Europas mit dem Balkankrieg waren der Anfang. Ein anderer Faktor ist der natürliche Generationswech sel auch in der Politik. Ein weiteres Teil zum Verständnis des Spiels, das hier gespielt wird, sind offen kommunizierte Zielstellungen amerikanischer Außenpolitik . Nämlich, die Kooperation der Industriemacht Deutschland mit dem Rohstoffreichtu m Russlands zu verhindern. Das Spiel heißt Geopolitik. Ganz simpel. Auch nicht verwerflich für Großmächte, die Großmacht bleiben wollen.
    Ach, da ist noch ein Puzzleteil. 60% der DAX-Konzerne sollen Blackrock ( ehemaliger Arbeitgeber von Merz) gehören. Das Bild, das hier Konturen annimmt: Die Grünen (um Umweltschutz geht es schon längst nicht mehr) sind die Planierwalze. Und ein Kanzler Merz könnte dann den Gärtner geben, der alles wieder aufbaut im Sinne seiner Auftraggeber.


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